zur Startseite
Wir stellen uns vor

Ambulante Operationen

Operatives Leistungsspektrum

Diagnostik

Nicht operative Leistungen

News und interessante Links
DIE MENISKUSVERLETZUNG
Operatives Leistungsspektrum
Allgemeinchirurgie
Knochen- und Gelenkchirurgie
Handchirurgie
Gefäßchirurgie
Viszeralchirurgie
Kinderchirurgische Operationen
Plastische und kosmetische Chirurgie
 
Was ist ein Meniskus?
Der Meniskus ist eine halbmondförmige Scheibe welche im Kniegelenk zwischen Ober- und Unterschenkel gelagert ist und eine Pufferfunktion ausübt. In jedem Kniegelenk gibt es einen Außen- und einen Innenmeniskus.
 
Wie kommt es zur Verletzung des Meniskus?
Auf 2 Arten kann es zu operationspflichtigen Veränderungen des Meniskus kommen. Am weitaus häufigsten kommt es bei mit fortschreitendem Alter zunehmenden Verschleiß im Knie auch zu einer Schädigung des Meniskusgewebes.
Oftmals genügen dann minimale Bewegungen, wie z.B. das Aufrichten aus der Hocke, dass der Patient ein schmerzhaftes Reißen verspürt. Typischerweise reißt dann der Meniskus und Teile davon schlagen in das Gelenk und klemmen ein, was ebenfalls sehr schmerzhaft ist.
Bei jüngeren Patienten kommt es zu Verletzungen des Meniskus nur in Verbindung mit einem Bruch oder einer schweren Verdrehverletzung des Kniegelenk. Dabei sind dann regelhaft noch weitere Strukturen, wie. z.B. das Kreuzband oder das Seitenband verletzt. Typische Beispiele für eine solche Verletzung sind Stürze beim Skifahren oder beim Fußball.
 
Wie wird eine Meniskusverletzung behandelt?
Wenn der Arzt eine Meniskusverletzung vermutet so wird er im Regelfalle zur Kniegelenkspiegelung raten, da nur hiermit eine Behandlung möglich ist. Hierbei gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
 
1) Teilentfernung (Resektion):
Abb. 2: eingeschlagener MeniskuslappenAbb. 3: Zustand nach Meniskusglättung
 
Die wird immer dann notwendig, wenn der Meniskus im nicht durchbluteten Anteil zerreißt. Dies ist in der überwiegenden Zahl der Fälle leider nicht zu umgehen. In der Nachbehandlung wird der Arzt Krankengymnastik verordnen. Eine Vollbelastung und damit auch Arbeitsfähigkeit ist in der Regel nach 2-3 Wochen gegeben.
 
2) Naht (Refixation):
Abb. 4: Tasthaken im kapselnahen LängsrißAbb. 5: Zustand nach Refixation
 
In etwa 10 % der Fälle zerreißt der Meniskus in der durchbluteten Zone. In einem solchen Fall sollte eine Naht oder andere Art der Fixation, z.B. mit Schrauben oder Ankern, durchgeführt werden. Die Nachbehandlung ist in diesem Fall etwas aufwendiger, denn es darf für einen Zeitraum von etwa 6 Wochen keine volle Belastung des Beines durchgeführt werden.
 
<< zurück zur Knochen- und Gelenkchirurgie
Click here for the english version
Kontakt   |   Anfahrt   |   Impressum