Was
ist ein Meniskus?
Der Meniskus ist eine halbmondförmige Scheibe welche
im Kniegelenk zwischen Ober- und Unterschenkel gelagert
ist und eine Pufferfunktion ausübt. In jedem Kniegelenk
gibt es einen Außen- und einen Innenmeniskus.
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Wie kommt es zur Verletzung des Meniskus?
Auf 2 Arten kann es zu operationspflichtigen Veränderungen
des Meniskus kommen. Am weitaus häufigsten kommt
es bei mit fortschreitendem Alter zunehmenden Verschleiß
im Knie auch zu einer Schädigung des Meniskusgewebes.
Oftmals genügen dann minimale Bewegungen, wie z.B.
das Aufrichten aus der Hocke, dass der Patient ein schmerzhaftes
Reißen verspürt. Typischerweise reißt
dann der Meniskus und Teile davon schlagen in das Gelenk
und klemmen ein, was ebenfalls sehr schmerzhaft ist.
Bei jüngeren Patienten kommt es zu Verletzungen des
Meniskus nur in Verbindung mit einem Bruch oder einer
schweren Verdrehverletzung des Kniegelenk. Dabei sind
dann regelhaft noch weitere Strukturen, wie. z.B. das
Kreuzband oder das Seitenband verletzt. Typische Beispiele
für eine solche Verletzung sind Stürze beim
Skifahren oder beim Fußball.
Wie wird eine Meniskusverletzung behandelt?
Wenn der Arzt eine Meniskusverletzung vermutet so wird
er im Regelfalle zur Kniegelenkspiegelung raten, da nur
hiermit eine Behandlung möglich ist. Hierbei gibt
es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
1) Teilentfernung (Resektion): |
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Abb.
2: eingeschlagener Meniskuslappen Abb.
3: Zustand nach Meniskusglättung |
Die wird immer dann notwendig, wenn der Meniskus im nicht
durchbluteten Anteil zerreißt. Dies ist in der überwiegenden
Zahl der Fälle leider nicht zu umgehen. In der Nachbehandlung
wird der Arzt Krankengymnastik verordnen. Eine Vollbelastung
und damit auch Arbeitsfähigkeit ist in der Regel
nach 2-3 Wochen gegeben.
2) Naht (Refixation): |
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Abb.
4: Tasthaken im kapselnahen Längsriß Abb.
5: Zustand nach Refixation |
In etwa 10 % der Fälle zerreißt der Meniskus
in der durchbluteten Zone. In einem solchen Fall sollte
eine Naht oder andere Art der Fixation, z.B. mit Schrauben
oder Ankern, durchgeführt werden. Die Nachbehandlung
ist in diesem Fall etwas aufwendiger, denn es darf für
einen Zeitraum von etwa 6 Wochen keine volle Belastung
des Beines durchgeführt werden.
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