Wir laden Sie auf dieser Seite ein, den Ablauf einer ambulanten
Operation am Beispiel einer Operation an der Hand nachzuvollziehen.
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Abb.
1
Julian hat sich beim
Spielen am Mittelfinger
der rechten Hand verletzt.
Ein tief sitzender Holzsplitter
muß entfernt werden. |
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Abb.
2 "Mama muß
dabei bleiben!" |
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Abb.
3
In Mama´s Armen
sinkt Julian
in den Schlaf. |
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Abb.
4
Die Operation kann
nun ohne Probleme
in Narkose
durchgeführt werden. |
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Abb.
5
Die Operation
ist vorbei.
Schnell noch
einen Verband
angelegt. |
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Abb.
6
Nun aber
schnell zu Mama! |
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Abb.
7
Gleich wird
Julian wach -
und Mama ist
schon da! |
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Abb.
8
Die Banane schmeckt
schon wieder! |
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Abb.
9
Es hat gar nicht
weh getan! |
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Detaillierte Ablaufbeschreibung:
Im Regelfall wird der Patient uns vom Hausarzt vorgestellt
oder er kommt aus eigenem Antrieb. Ist dann nach ausführlicher
Untersuchung festgestellt worden, dass eine Operation
notwendig wird, so wird der Patient zunächst einmal
über diesen Eingriff aufgeklärt und entschieden,
ob der Eingriff ambulant oder stationär durchgeführt
werden kann. Nach Festlegung des Operationstermines wird
der Patient dann im Regelfalle noch am gleichen Tag beim
Narkosearzt vorgestellt. Dieser befindet sich im gleichen
Hause. Hier wird der Patient auf Narkosefähigkeit
untersucht und es wird noch einmal von anästhesiologischer
Seite abgeklärt, ob auch die Bedingungen für
eine ambulante Operation vorliegen.
Gegebenenfalls wird dann noch der behandelnde Hausarzt
konsultiert und gebeten, weitere Befunde zur Verfügung
zu stellen oder eine vorbereitende Narkoseuntersuchung
durchzuführen.
Einen Tag vor dem geplanten Operationstermin ruft der
Patient dann an, um die Uhrzeit zu erfahren, wann er am
nächsten Tag zur Operation erscheinen soll. So werden
Wartezeiten sehr kurz gehalten.
Am Tag der Operation erscheint der Patient dann nüchtern
zur vereinbarten Uhrzeit. In der Regel dauert es dann
nicht mehr als eine halbe Stunde bis die Operation durchgeführt
wird. Zuvor wird noch einmal vom Narkosearzt und auch
vom Operateur eine kurze Untersuchung durchgeführt.
Nach erfolgter Operation wird der Patient dann solange
überwacht, bis sämtliche Narkosefolgen vollständig
abgeklungen sind. Während dieser Zeit erhält
der Patient auch Getränke und kann sein mitgebrachtes
Frühstück verzehren. Zwei oder drei Stunden
nach der Operation ist der Patient dann entlassungsfähig.
Im Beisein seiner Begleitung wird ihm dann erklärt,
wie er sich am Operationstag verhalten sollte. Schmerzstillende
Medikamente werden mitgegeben oder rezeptiert. Weiter
wird der Patient aufgefordert, sich bei etwaigen Problemen
umgehend telefonisch in der Praxis zu melden. Vereinbart
wird weiter eine Vorstellung am nächsten Tag in der
Praxis zur Wundkontrolle. Ist alles geklärt, so kann
der Patient und seine Begleitung das Operationszentrum
verlassen. Im Bedarfsfalle wird ein Taxi oder Mietwagen
angefordert. Am gleichen Abend erkundigt sich der behandelnde
Arzt noch einmal telefonisch beim Patienten, ob auch alles
in Ordnung ist.
Bei der Vorstellung am Tag nach der Operation wird dann
die weitere Behandlung besprochen, die dann entweder beim
behandelnden Hausarzt oder weiter bei uns erfolgt. |
Qualitätssicherung:
Alle ambulanten Operationen werden von uns erfasst und
dokumentiert. Dabei wird für jede einzelne Operation
ein Qualitätssicherungsbogen angelegt. Anonymisiert
werden die Daten an die kassenärztliche Vereinigung
übersandt und dort ausgewertet. Diese externe Auswertung
garantiert ein höchstmögliches Maß an
Qualität. |
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